Aktualisiert am 29.11.2025
Fragst du dich auch, was der Terrassenbau kostet und ob Holz oder Stein die günstigere Variante ist? Dieser Ratgeber nimmt dich an die Hand und liefert dir alle Informationen, die du für deine Entscheidung brauchst. Wir zeigen dir nicht nur konkrete Preisbeispiele für verschiedene Materialien und Bauweisen, sondern verraten dir auch, wo du beim Terrassenbau Sparmöglichkeiten findest und wie du dein Budget optimal einsetzt. Entdecke jetzt, welche Option für dich die beste ist und lies weiter!
Zusammenfassung der Kosten
- Holzterrassen sind oft günstiger in der Anschaffung, etwa 20-50 Euro/m² Materialkosten.
- Bei Steinterrassen musst du mit höheren Materialkosten rechnen, oft 50-150 Euro/m².
- Die Arbeitszeit für den Bau einer Holzterrasse ist tendenziell kürzer, was deine Gesamtkosten senken kann.
- Steinterrassen sind langlebiger und wartungsärmer, was langfristig Kosten sparen kann.
- Berücksichtige bei beiden Varianten die Kosten für den Unterbau, der einen wesentlichen Teil der Gesamtkosten ausmacht.
In diesem Artikel geht es um:
- Welche Faktoren beeinflussen die Gesamtkosten Deiner Holzterrasse?
- Was kostet eine Steinterrasse im Vergleich zu einer Holzterrasse wirklich für Dich?
- Welche Vorarbeiten sind für Deine Wunschterrasse (Holz oder Stein) erforderlich und wie beeinflussen diese den Preis?
- Wie wirken sich Materialauswahl und Qualität auf Dein Budget für den Terrassenbau aus?
- Kannst Du durch Eigenleistung beim Terrassenbau Kosten sparen und wo liegen die Grenzen?
- Welche langfristigen Kosten (Pflege, Reparatur) solltest Du bei Holz und Stein berücksichtigen?
Wie viel kostet Terrassenbau – Holz vs. Stein Kosten?
Die Kosten für deinen Terrassenbau variieren stark, je nachdem, ob du dich für Holz oder Stein entscheidest. Im Durchschnitt kannst du mit 50 bis 300 Euro pro Quadratmeter rechnen. Dieser Preisunterschied ergibt sich aus verschiedenen Faktoren, die wir dir im Folgenden genauer aufschlüsseln.
Holzterrassen sind oft in der Anschaffung günstiger als Steinterrassen, aber bedenke den langfristigen Materialaufwand. Harthölzer wie Bangkirai sind zwar teurer, aber auch langlebiger. Weichhölzer benötigen regelmäßige Pflege, was zusätzliche Kosten verursacht.
Steinterrassen punkten mit ihrer Robustheit und Langlebigkeit. Allerdings ist die Verlegung oft aufwendiger und erfordert spezielle Werkzeuge. Die Arbeitsstunden für die Vorbereitung des Untergrunds und die fachgerechte Verlegung können die Gesamtkosten erheblich beeinflussen.
Auch die Art des Steins spielt eine Rolle. Natursteine wie Granit sind teurer als Betonpflastersteine. Berücksichtige bei deiner Entscheidung auch die Optik und wie sie zu deinem Garten passt. Die Unterkonstruktion ist bei beiden Varianten ein wichtiger Kostenfaktor.
- Materialkosten (Holzart bzw. Steinsorte)
- Größe und Komplexität der Terrasse
- Kosten für die Unterkonstruktion und Fundament
- Arbeitskosten (Selbstverlegung vs. Fachbetrieb)
Gut zu wissen: Hole dir am besten mehrere Angebote von Fachbetrieben ein, um die Preise zu vergleichen und das beste Angebot für dein Budget zu finden.
Was kostet Terrassenbau – Holz vs. Stein Kosten pro Quadratmeter?
Terrassenbau – Holz vs. Stein Kosten – Was kostet dich was?
Du planst eine neue Terrasse und fragst dich, ob Holz oder Stein günstiger ist? Lass uns die Kosten pro Einheit mal genauer anschauen:
Kosten pro Quadratmeter:
Holzterrasse:
Die Kosten für eine Holzterrasse liegen typischerweise zwischen 50 € und 200 € pro Quadratmeter. Das ist ein breiter Rahmen, ich weiß! Aber warum ist das so? Das hängt stark vom verwendeten Holz ab. Bangkirai ist zum Beispiel teurer als Douglasie. Auch die Unterkonstruktion und die Art der Befestigung spielen eine Rolle. Ein aufwendiges Muster treibt den Preis natürlich auch nach oben.
Steinterrasse:
Bei Steinterrassen kannst du mit Kosten zwischen 40 € und 300 € pro Quadratmeter rechnen. Auch hier gibt es große Unterschiede. Einfache Betonplatten sind deutlich günstiger als Naturstein wie Granit oder Travertin. Die Verlegung selbst kann auch teurer werden, wenn du ein kompliziertes Muster oder eine aufwendige Vorbereitung des Untergrunds brauchst.
Zusätzliche Kosten, die du bedenken solltest:
- Unterkonstruktion: Sowohl bei Holz als auch bei Stein ist eine solide Unterkonstruktion wichtig. Diese kann zusätzliche Kosten verursachen.
- Verlegung: Die Kosten für die Verlegung durch einen Fachmann variieren. Hole dir am besten mehrere Angebote ein.
- Pflege: Holzterrassen benötigen regelmäßige Pflege (Ölen, Reinigen), was zusätzliche Kosten verursacht. Steinterrassen sind pflegeleichter, aber auch hier können Reinigungs- und Imprägnierungskosten entstehen.
Bitte beachten: Die angegebenen Preise sind Richtwerte und können je nach Region, Anbieter und individuellen Wünschen variieren. Hole dir am besten mehrere Angebote von Fachfirmen ein, um ein genaues Bild der Kosten zu bekommen.
Denk daran, dass nicht nur der Preis entscheidend ist. Auch die Optik, die Haptik und die Langlebigkeit spielen eine wichtige Rolle bei deiner Entscheidung. Viel Erfolg bei deinem Terrassenprojekt!
Was sind die Kosten für Terrassenbau – Holz vs. Stein Kosten?
Hier ist eine Aufschlüsselung der typischen Kostenkomponenten beim Terrassenbau, damit Du einen besseren Überblick bekommst:
| Leistung/Position | Geschätzter Preis |
|---|---|
| Planung & Design (optional) | 50 – 500 € |
| Materialkosten (Holz oder Stein, Unterkonstruktion, Befestigungsmaterial) | 50 – 300 € / m² |
| Untergrundvorbereitung (Aushub, Verdichtung, Drainage) | 100 – 500 € / m² |
| Verlegung/Montage (Holz oder Stein) | 50 – 200 € / m² |
| Oberflächenbehandlung (Imprägnierung, Ölen, Versiegelung) | 10 – 50 € / m² |
| Entsorgung (Aushub, alte Materialien) | 50 – 300 € |
| Sonstige Kosten (Werkzeugmiete, Anfahrt) | Variabel |
Experten-Tipp: Hole Dir immer mehrere Angebote von verschiedenen Handwerkern ein, um die besten Preise zu vergleichen und sicherzustellen, dass Du ein faires Angebot erhältst. Achte auch auf die Qualifikation und Erfahrung der Anbieter.
Zusätzliche Kosten und Nebenkosten
Beim Terrassenbau, egal ob Du Dich für Holz oder Stein entscheidest, solltest Du unbedingt auch die Zusatz- und Nebenkosten im Blick behalten. Hier sind einige, die auf Dich zukommen könnten:
- Untergrundvorbereitung – Je nach Beschaffenheit des Bodens können Erdarbeiten, das Abtragen von Humus oder das Auffüllen mit Kies notwendig sein.
- Entsorgung – Aushub, alte Fliesen oder andere Baumaterialien müssen fachgerecht entsorgt werden.
- Befestigungsmaterial – Schrauben, Dübel, Kleber, Fugenmörtel – diese kleinen Dinge summieren sich zügig.
- Werkzeugmiete – Wenn Du nicht alle Werkzeuge selbst besitzt, musst Du eventuell eine Rüttelplatte, eine Steinsäge oder andere Geräte mieten.
- Anfahrt – Die Lieferkosten für Holz, Steine und andere Materialien können je nach Entfernung variieren.
- Imprägnierung/Versiegelung – Holz benötigt regelmäßige Pflege mit Imprägnierungen und Ölen, Steine eventuell eine Versiegelung zum Schutz vor Witterung.
- Beleuchtung – Möchtest Du Deine Terrasse mit Lampen oder Strahlern ausstatten, kommen Kosten für die Installation und die Leuchten selbst hinzu.
- Genehmigungen – In einigen Fällen benötigst Du eine Baugenehmigung für Deine Terrasse, was mit Gebühren verbunden ist.
Spartipp: Vergleiche Angebote von verschiedenen Anbietern für Materialien und Dienstleistungen. Oft gibt es große Preisunterschiede! Auch Eigenleistung kann Kosten sparen, aber plane realistisch ein, was Du Dir zutraust.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Welche Materialkosten muss ich beim Terrassenbau mit Holz im Vergleich zu Stein ungefähr einplanen?
Die Materialkosten für Holz liegen oft niedriger als für Stein. Für eine Holzterrasse kannst du mit etwa 50-150 Euro pro Quadratmeter rechnen, abhängig von der Holzart (z.B. Douglasie, Bangkirai, Thermoholz). Bei Steinterrassen musst du mit 80-250 Euro pro Quadratmeter kalkulieren, wobei Natursteinplatten teurer sind als Betonpflaster. Beachte, dass Unterbau, Befestigungsmaterial und eventuelle Pflegeprodukte in diesen Preisen noch nicht enthalten sind. Es ist also wichtig, dir Angebote von verschiedenen Anbietern einzuholen, um einen guten Überblick zu bekommen.
Wie beeinflusst der Unterbau die Gesamtkosten einer Holz- oder Steinterrasse?
Der Unterbau ist ein entscheidender Kostenfaktor, der oft unterschätzt wird. Egal ob Holz oder Stein, ein stabiler Unterbau ist unerlässlich. Bei Holzterrassen benötigst du ein Fundament aus Beton oder Kies, sowie eine Unterkonstruktion aus Holz. Bei Steinterrassen ist ein tragfähiger Unterbau aus Schotter und Splitt notwendig, um Frostschäden zu vermeiden. Die Kosten für den Unterbau können je nach Bodenbeschaffenheit und benötigter Tiefe variieren. Rechne mit zusätzlichen 20-50 Euro pro Quadratmeter für den Unterbau, unabhängig vom gewählten Obermaterial. Eine fachgerechte Ausführung ist hier entscheidend, um langfristig Freude an deiner Terrasse zu haben.
Sind die langfristigen Wartungskosten bei Holz- oder Steinterrassen höher?
Holzterrassen erfordern regelmäßige Pflege, um ihre Schönheit und Haltbarkeit zu erhalten. Du musst das Holz regelmäßig reinigen, ölen oder lasieren, um es vor Witterungseinflüssen und Schädlingsbefall zu schützen. Diese Pflege verursacht laufende Kosten für Reinigungs- und Pflegemittel. Steinterrassen sind in der Regel wartungsärmer. Du musst sie gelegentlich reinigen, um Moos oder Algen zu entfernen, aber das ist oft mit einem Hochdruckreiniger erledigt. Insgesamt sind die langfristigen Wartungskosten bei Holzterrassen tendenziell höher als bei Steinterrassen. Bedenke das bei deiner Entscheidung.
Welche Rolle spielen die Arbeitskosten beim Terrassenbau mit Holz oder Stein?
Die Arbeitskosten können einen erheblichen Teil der Gesamtkosten ausmachen. Eine Steinterrasse ist oft aufwändiger zu verlegen als eine Holzterrasse, da die Steine schwerer sind und präzise verlegt werden müssen. Dies kann zu höheren Arbeitskosten führen. Allerdings kann auch der Bau einer komplexen Holzterrasse mit Unterkonstruktion und aufwändigen Details teurer sein. Hol dir am besten Angebote von verschiedenen Handwerkern ein und vergleiche die Preise. Achte dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualifikation und Erfahrung des Handwerkers, damit du lange Freude an deiner Terrasse hast.
Wie beeinflusst die Größe der Terrasse die Gesamtkosten bei Holz oder Stein?
Die Größe der Terrasse hat einen direkten Einfluss auf die Gesamtkosten, sowohl bei Holz als auch bei Stein. Je größer die Fläche, desto mehr Material und Arbeitszeit werden benötigt. Bei größeren Terrassen kann es sich lohnen, über kostengünstigere Materialien nachzudenken, um das Budget nicht zu sprengen. Beispielsweise könntest du bei einer Steinterrasse auf Betonpflaster anstelle von teurem Naturstein setzen. Bei einer Holzterrasse könntest du eine günstigere Holzart wählen. Plane dein Budget sorgfältig und berücksichtige die Größe deiner geplanten Terrasse, um unerwartete Kosten zu vermeiden.
Kann ich durch Eigenleistung beim Terrassenbau mit Holz oder Stein Kosten sparen?
Ja, durch Eigenleistung kannst du beim Terrassenbau definitiv Kosten sparen. Wenn du handwerklich geschickt bist, kannst du beispielsweise den Unterbau vorbereiten, die Steine oder Holzdielen selbst verlegen oder die Terrasse nach dem Bau streichen oder ölen. Allerdings solltest du dir bewusst sein, dass der Terrassenbau Zeit und Mühe kostet. Zusätzlich solltest du dich gut informieren und die notwendigen Kenntnisse und Werkzeuge besitzen, um Fehler zu vermeiden. Wenn du dir unsicher bist, ist es besser, einen Fachmann zu beauftragen, um Folgeschäden und zusätzliche Kosten zu vermeiden. Bevor du dich entscheidest, überlege dir genau, welche Arbeiten du selbst übernehmen kannst und möchtest.