Rohbau: Was kostet der Rohbau wirklich?

Aktualisiert am 29.11.2025

Hast du dich auch schon gefragt, was dein Rohbau wirklich kostet – und zwar pro Quadratmeter? Dieser Ratgeber nimmt dich an die Hand und liefert dir eine detaillierte Antwort auf diese Frage. Hier findest du eine umfassende Übersicht zu den Rohbaukosten pro qm: Eine Übersicht. Wir bieten dir nicht nur konkrete Preisbeispiele, sondern zeigen dir auch, wo Sparmöglichkeiten lauern. Lies weiter und plane dein Bauvorhaben mit fundiertem Wissen!

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Rohbau: Was kostet der Rohbau wirklich?

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Zusammenfassung der Kosten

  • Deine Rohbaukosten liegen im Schnitt zwischen 1.200 und 1.800 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.
  • Der größte Kostenfaktor ist oft das Material, welches bis zu 50% der Gesamtkosten ausmachen kann.
  • Du solltest mindestens 15-20% Puffer für unvorhergesehene Ausgaben in deiner Kalkulation einplanen.
  • Die Region, in der du baust, beeinflusst die Preise erheblich, da z.B. Lohnkosten variieren.
  • Vergleiche mehrere Angebote von verschiedenen Baufirmen, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

In diesem Artikel geht es um:

  1. Was beeinflusst die Rohbaukosten pro Quadratmeter und wie kannst Du diese Faktoren einschätzen?
  2. Welche konkreten Kostenpunkte fallen beim Rohbau an und wie verteilen sich diese typischerweise?
  3. Wie vergleichst Du Angebote verschiedener Baufirmen richtig, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden?
  4. Welche regionalen Unterschiede gibt es bei den Rohbaukosten und wie wirken sich diese auf Dein Budget aus?
  5. Welche Möglichkeiten hast Du, die Rohbaukosten zu senken, ohne an Qualität zu sparen?
  6. Wie planst Du Dein Budget realistisch, um unvorhergesehene Kosten während des Rohbaus zu vermeiden?

Was kostet Rohbaukosten pro qm — Eine Übersicht?

Die Rohbaukosten pro Quadratmeter liegen in Deutschland typischerweise zwischen 800 und 1.500 Euro. Diese Spanne ist allerdings sehr breit, da die tatsächlichen Kosten von vielen Faktoren abhängen. Im Folgenden erhältst du einen Überblick über die wichtigsten Aspekte, die du bei deiner Kalkulation berücksichtigen solltest.

Die Höhe der Rohbaukosten wird maßgeblich durch den Materialaufwand und die benötigten Arbeitsstunden bestimmt. Auch die Art des Fundaments und die Komplexität des Baukörpers spielen eine entscheidende Rolle. Denke daran, dass regionale Unterschiede ebenfalls Einfluss auf die Preise haben können.

Die Wahl der Baumaterialien, beispielsweise ob du dich für Massivbau oder Fertigbau entscheidest, beeinflusst dein Budget erheblich. Auch die geplante Bauzeit kann sich auf die Kosten auswirken, da ein schnellerer Bauablauf unter Umständen höhere Personalkosten verursacht.

  • Art des Hauses (z.B. Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus)
  • Verwendete Materialien (z.B. Beton, Ziegel, Holz)
  • Region (unterschiedliche Lohn- und Materialkosten)
  • Keller (mit oder ohne Keller)

Praxis-Tipp: Hole dir mehrere Angebote von verschiedenen Bauunternehmen ein und vergleiche diese sorgfältig. Achte dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität der angebotenen Leistungen!

Kosten pro Einheit

Rohbaukosten pro qm — Eine Übersicht

Du fragst dich, was der Rohbau pro Quadratmeter kostet? Hier bekommst du eine Übersicht mit konkreten Preisspannen.

Die Rohbaukosten pro Quadratmeter (qm) variieren stark, aber als grobe Orientierung kannst du mit folgenden Werten rechnen:

  • Einfacher Rohbau (z.B. ohne Keller) — 500 € – 800 € pro qm
  • Rohbau mit Keller — 800 € – 1200 € pro qm
  • Anspruchsvoller Rohbau (besondere Architektur, Hanglage) — 1200 € – 1800 € pro qm und mehr

Warum variieren die Preise so stark?

Das liegt an verschiedenen Faktoren, die den Preis beeinflussen:

  • Materialien: Die Wahl der Materialien (z.B. Porenbeton, Ziegel, Beton) hat einen großen Einfluss.
  • Keller: Ein Keller treibt die Kosten natürlich in die Höhe.
  • Grundstück: Schwierige Bodenverhältnisse oder Hanglagen erfordern zusätzliche Maßnahmen und erhöhen die Kosten.
  • Region: Die Preise für Handwerker und Materialien sind regional unterschiedlich.
  • Komplexität: Je komplizierter die Architektur, desto teurer wird der Rohbau.
  • Eigenleistung: Wenn du Eigenleistungen erbringst, kannst du Kosten sparen.

Bitte beachten: Die genannten Preise sind Richtwerte. Hole dir unbedingt individuelle Angebote von verschiedenen Baufirmen ein, um einen genauen Überblick über die Kosten für dein Projekt zu bekommen.

Es ist wichtig, dass du dir mehrere Angebote einholst und diese genau vergleichst. Achte dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität der angebotenen Leistungen.

Was sind die Kosten für Rohbaukosten pro qm — Eine Übersicht?

Damit Du einen besseren Überblick über die Rohbaukosten pro Quadratmeter bekommst, habe ich Dir hier eine Aufschlüsselung der typischen Kostenpositionen zusammengestellt:

Leistung/Position Geschätzter Preis
Bodenaushub und Erdarbeiten 20 – 40 €/qm
Fundamentarbeiten (inkl. Beton und Stahl) 50 – 80 €/qm
Mauerwerksarbeiten (inkl. Material und Lohn) 150 – 250 €/qm
Betonarbeiten (Decken, Stützen, etc.) 80 – 120 €/qm
Dachstuhl (inkl. Material und Lohn) 70 – 100 €/qm
Kellerabdichtung (falls Keller vorhanden) 30 – 60 €/qm
Gerüstbau 10 – 20 €/qm

Experten-Tipp: Hole Dir immer mehrere Angebote von verschiedenen Baufirmen ein. So kannst Du die Preise vergleichen und das beste Angebot für Dich finden. Achte dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität der Arbeit!

Was sind die Zusatzkosten?

Beim Thema Rohbaukosten pro Quadratmeter gibt es einige Zusatz- und Nebenkosten, die Du unbedingt berücksichtigen solltest. Hier eine Übersicht:

  • Bodengutachten — Die Kosten für ein Bodengutachten, um die Tragfähigkeit des Baugrunds zu prüfen, können schnell einige hundert Euro betragen.
  • Vermessung — Eine genaue Vermessung des Grundstücks ist essentiell und verursacht zusätzliche Kosten.
  • Baustelleneinrichtung — Die Einrichtung der Baustelle mit Bauzäunen, Toiletten und Lagerflächen kostet extra.
  • Anschlüsse — Die Kosten für die Anschlüsse an Strom, Wasser und Abwasser sind nicht in den reinen Rohbaukosten enthalten.
  • Entsorgung — Die Entsorgung von Bauschutt und Abfällen muss ebenfalls einkalkuliert werden.
  • Versicherungen — Bauherrenhaftpflicht- und Bauwesenversicherung sind wichtige, aber zusätzliche Kostenpunkte.
  • Unvorhergesehenes — Plane immer einen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben ein, beispielsweise bei unerwarteten Problemen im Baugrund.
  • Genehmigungen — Die Kosten für Baugenehmigungen und andere behördliche Auflagen können variieren und sollten nicht vergessen werden.

Spartipp: Vergleiche Angebote von verschiedenen Anbietern und hole dir mehrere Kostenvoranschläge ein. So kannst du bares Geld sparen!

FAQ — Häufig gestellte Fragen

Was beeinflusst die Rohbaukosten pro Quadratmeter am meisten?

Die Rohbaukosten pro Quadratmeter werden stark von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören die Komplexität des Baus (z.B. Keller vorhanden oder nicht, viele Erker, spezielle Dachformen), die Bodenbeschaffenheit (die eventuell aufwendige Erdarbeiten oder spezielle Fundamente erfordert), die verwendeten Materialien (Massivbauweise vs. Fertighaus), und natürlich die regionale Preisgestaltung. Auch die Zugänglichkeit der Baustelle spielt eine Rolle, da schwierige Zufahrten die Logistik verteuern können. Bevor du also Angebote einholst, solltest du diese Faktoren genau prüfen, um realistische Kostenschätzungen zu erhalten.

Welche Kosten sind typischerweise im Rohbau enthalten und welche nicht?

Im Rohbau sind üblicherweise die Kosten für Erdarbeiten, Fundament, Keller (falls vorhanden), Mauerwerk, Decken, Dachstuhl und Dacheindeckung enthalten. Auch die Kosten für die Statik und Bauleitung während dieser Phase gehören dazu. Nicht enthalten sind typischerweise Kosten für Fenster, Türen, Innenausbau, Sanitär, Heizung, Elektroinstallation, Außenanlagen oder Malerarbeiten. Diese fallen erst im Ausbau an. Es ist wichtig, dass du bei Angeboten genau prüfst, welche Leistungen im Detail enthalten sind, um spätere Überraschungen zu vermeiden. Kläre das am besten schriftlich ab.

Wie kann ich die Rohbaukosten pro qm senken?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Rohbaukosten pro Quadratmeter zu senken. Eine einfache Bauweise (z.B. ein rechteckiger Grundriss ohne Keller) ist günstiger als komplexe Designs. Du kannst auch durch die Wahl preiswerterer Materialien sparen, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Vergleiche Angebote verschiedener Baufirmen sorgfältig und verhandle. Eigenleistungen (z.B. bei den Erdarbeiten, wenn du handwerklich geschickt bist) können ebenfalls Kosten sparen. Allerdings solltest du dir sicher sein, dass du die Arbeiten fachgerecht ausführen kannst, um spätere Probleme zu vermeiden. Plane sorgfältig und vermeide unnötige Änderungen während der Bauphase.

Gibt es regionale Unterschiede bei den Rohbaukosten pro qm?

Ja, die Rohbaukosten pro Quadratmeter können regional stark variieren. In Ballungsräumen und wirtschaftlich starken Regionen sind die Kosten in der Regel höher als in ländlichen Gebieten. Das liegt an höheren Grundstückspreisen, höheren Löhnen für Handwerker und einer größeren Nachfrage nach Bauleistungen. Informiere dich daher genau über die durchschnittlichen Rohbaukosten in deiner Region, bevor du mit der Planung beginnst. Du kannst dich bei lokalen Baufirmen, Architekten oder Bauämtern erkundigen, um realistische Schätzungen zu erhalten.

Welche Rolle spielt die Bauweise (Massiv vs. Fertighaus) bei den Rohbaukosten pro qm?

Die Bauweise hat einen deutlichen Einfluss auf die Rohbaukosten pro Quadratmeter. Massivhäuser sind in der Regel teurer im Rohbau als Fertighäuser. Das liegt daran, dass die Errichtung eines Massivhauses mehr Zeit und Handarbeit erfordert. Fertighäuser werden hingegen in großen Teilen im Werk vorgefertigt und vor Ort montiert, was den Bauprozess beschleunigt und die Kosten senkt. Allerdings können Fertighäuser in bestimmten Ausführungen teurer sein, wenn du beispielsweise spezielle Wünsche hinsichtlich der Ausstattung oder des Designs hast. Vergleiche daher die Angebote beider Bauweisen genau, um die für dich passende Option zu finden.

Wie finde ich einen zuverlässigen Bauunternehmer für den Rohbau?

Die Wahl des richtigen Bauunternehmers ist entscheidend für den Erfolg deines Bauprojekts. Hole dir mehrere Angebote ein und vergleiche nicht nur die Preise, sondern auch die Leistungen und Referenzen. Sprich mit früheren Kunden des Unternehmens, um dich über deren Erfahrungen zu informieren. Achte auf eine transparente Kommunikation und einen detaillierten Kostenvoranschlag. Prüfe, ob der Bauunternehmer über die notwendigen Qualifikationen und Versicherungen verfügt. Ein guter Bauunternehmer berät dich umfassend und steht dir während des gesamten Bauprozesses zur Seite. Vertraue auf dein Bauchgefühl und wähle einen Partner, dem du vertraust.