Kellersanierung: Preise gegen Feuchtigkeit

Aktualisiert am 29.11.2025

Fragst du dich, was die Sanierung deines feuchten Kellers kosten wird? Keine Panik! Dieser Preisratgeber nimmt dir die Angst vor unerwarteten Ausgaben und liefert dir einen umfassenden Überblick über das Thema ‘Feuchter Keller: Sanierungskosten’. Wir bieten dir konkrete Preisbeispiele, zeigen dir, wie du die Kosten kalkulierst und decken Sparmöglichkeiten auf. Außerdem erfährst du, welche Faktoren die Preise beeinflussen und wie du unseriöse Angebote erkennst. Lies jetzt weiter und sorge für trockene Verhältnisse – und einen entspannten Geldbeutel!

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Kellersanierung: Preise gegen Feuchtigkeit

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Zusammenfassung der Kosten

  • Die Kosten für eine Kellerabdichtung liegen durchschnittlich zwischen 80 und 600 Euro pro Quadratmeter.
  • Für eine Drainage musst du mit etwa 50 bis 150 Euro pro laufendem Meter rechnen.
  • Die Injektionsmethode zur Abdichtung kostet dich ungefähr 100 bis 300 Euro pro Meter.
  • Denke daran, dass die Arbeitszeit der Handwerker einen wesentlichen Teil der Gesamtkosten ausmacht und je nach Aufwand variiert.
  • Eine umfassende Analyse des Schadens durch einen Experten kostet dich im Vorfeld circa 150 bis 500 Euro.

In diesem Artikel geht es um:

  1. Welche Ursachen hat Dein feuchter Keller und wie beeinflussen diese die Kosten?
  2. Welche Sanierungsmaßnahmen kommen für Deinen Keller in Frage und was kosten diese jeweils?
  3. Welche Vorarbeiten solltest Du selbst erledigen, um Kosten zu sparen?
  4. Mit welchen zusätzlichen Kosten solltest Du bei der Kellersanierung rechnen?
  5. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Deine Kellersanierung und wie beantragst Du diese?
  6. Wie findest Du den richtigen Fachbetrieb für Deine Kellersanierung und worauf solltest Du achten?

Wie viel kostet Feuchter Keller — Sanierungskosten?

Die Sanierungskosten für einen feuchten Keller können stark variieren. Rechne mit einer Preisspanne von 500 € bis 10.000 € oder mehr, abhängig vom Ausmaß des Schadens und der gewählten Sanierungsmethode. Die genauen Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab, die wir dir im Folgenden aufzeigen.

Ein wesentlicher Faktor ist der Materialaufwand. Unterschiedliche Abdichtungsmaterialien haben unterschiedliche Preise. Auch die benötigten Arbeitsstunden spielen eine große Rolle, da diese je nach Komplexität der Arbeiten variieren. Die Art der Feuchtigkeit, ob es sich um Kondenswasser, aufsteigende Feuchtigkeit oder seitlich eindringendes Wasser handelt, beeinflusst die Wahl der Sanierungsmethode und somit auch die Kosten. Die Analyse des Schadens durch einen Fachmann kann dir hier Klarheit verschaffen.

Die Größe des Kellers ist ebenfalls ein entscheidender Faktor. Je größer die zu behandelnde Fläche, desto höher die Kosten für Material und Handwerkerleistungen. Auch die Zugänglichkeit des Kellers kann die Kosten beeinflussen, da schwierige Zugänge zusätzliche Arbeiten erfordern.

  • Art der Feuchtigkeit (aufsteigend, seitlich eindringend, Kondenswasser)
  • Größe des Kellers
  • Gewählte Sanierungsmethode (Innenabdichtung, Außenabdichtung, Drainage)
  • Zustand des Mauerwerks

Es ist ratsam, mehrere Offerten von Fachfirmen einzuholen, um die Preise zu vergleichen und die beste Lösung für dein Budget zu finden. Damit kannst du sicherstellen, dass du ein faires Angebot erhältst und dein Keller fachgerecht saniert wird.

Praxis-Tipp: Lass dir vor Beginn der Sanierung einen detaillierten Kostenvoranschlag erstellen, der alle Leistungen und Materialien auflistet. Damit vermeidest du böse Überraschungen!

Was kostet Feuchter Keller — Sanierungskosten pro Quadratmeter?

Feuchter Keller — Sanierungskosten pro Einheit

Du hast einen feuchten Keller und fragst dich, was die Sanierung pro Einheit kostet? Hier ist eine Übersicht, die dir hilft, die Kosten besser einzuschätzen:

Kosten pro Quadratmeter (m²)

Die Kosten für die Kellersanierung pro Quadratmeter können stark variieren, je nachdem, welche Maßnahmen erforderlich sind. Hier sind einige Richtwerte:

  • Oberflächenabdichtung (z.B. mit Dichtungsschlämme): Etwa 30 € bis 80 € pro m².
  • Innenliegende Abdichtung mit Injektionsverfahren: Zwischen 80 € und 150 € pro m².
  • Außenabdichtung (Freilegung des Kellers erforderlich): Dies ist die teuerste Variante, rechne hier mit 200 € bis 500 € pro m², inklusive Erdarbeiten.
  • Dränage: Kosten liegen ungefähr bei 50 € bis 100 € pro m².
  • Kellerentfeuchtung (technische Trocknung): Die Miete für Bautrockner liegt bei ca. 5€ bis 15€ pro Tag.

Kosten pro Stunde (Arbeitslohn)

Der Stundensatz für Handwerker variiert je nach Region und Spezialisierung. Im Durchschnitt kannst du mit folgenden Kosten rechnen:

  • Maurer/Bauer: 40 € bis 70 € pro Stunde.
  • Abdichtungsspezialist: 50 € bis 90 € pro Stunde.
  • Erdarbeiten (Baggerarbeiten etc.): 60 € bis 100 € pro Stunde (inkl. Maschinenkosten).

Kosten pro Stück (Materialien)

Die Materialkosten hängen stark von den gewählten Produkten ab. Hier einige Beispiele:

  • Dichtungsschlämme (Sack): 20 € bis 50 € pro Sack (je nach Qualität und Hersteller).
  • Injektionsharz (pro Liter): 30 € bis 80 € pro Liter.
  • Dränagerohre (pro Meter): 5 € bis 20 € pro Meter.

Bitte beachten: Diese Preise sind nur Richtwerte. Die tatsächlichen Kosten können je nach Zustand deines Kellers, der Zugänglichkeit, der Region und den gewählten Materialien abweichen. Hole dir unbedingt mehrere Offerten von Fachfirmen ein, um die besten Preise zu vergleichen!

Warum die Preise so variieren? Das liegt an verschiedenen Faktoren. Zum einen spielt die Zugänglichkeit eine Rolle – ist dein Keller leicht zugänglich oder müssen erst Hindernisse beseitigt werden? Zum anderen beeinflusst der Zustand deines Kellers die Kosten. Ist der Schaden bereits sehr groß, sind aufwendigere Maßnahmen nötig. Und schließlich variieren die Preise auch regional, da die Lebenshaltungskosten und die Nachfrage unterschiedlich sind.

Was sind die Kosten für Feuchter Keller — Sanierungskosten?

Hier findest Du eine Aufschlüsselung der typischen Kosten, die bei der Sanierung eines feuchten Kellers anfallen können:

Leistung/Position Geschätzter Preis
Ursachenanalyse und Gutachten 200 – 800 €
Freilegung des Kellers (Erdarbeiten) 500 – 2.000 €
Kellerabdichtung von außen (inkl. Material) 3.000 – 8.000 €
Kellerabdichtung von innen (inkl. Material) 1.500 – 5.000 €
Drainage (inkl. Material) 1.000 – 4.000 €
Trocknungsgeräte (Miete) 50 – 200 € / Woche
Putz- und Sanierarbeiten (nach Trocknung) 500 – 2.500 €

Experten-Tipp: Hol Dir unbedingt mehrere Offerten von verschiedenen Fachfirmen ein, um die Preise zu vergleichen und die beste Lösung für Deinen Keller zu finden!

Zusätzliche Kosten und Nebenkosten

Wenn Du Deinen feuchten Keller sanieren möchtest, solltest Du nicht nur die reinen Sanierungskosten im Blick haben. Es gibt einige Zusatzkosten und Nebenkosten, die Du unbedingt berücksichtigen solltest, um böse Überraschungen zu vermeiden. Hier sind einige Beispiele:

  • Anfahrt — Die Kosten für die Anfahrt der Handwerker können je nach Entfernung variieren.
  • Gutachten — Ein professionelles Gutachten zur Ursachenforschung des Feuchtigkeitsproblems ist oft unerlässlich und verursacht Kosten.
  • Baugenehmigung — In manchen Fällen ist für die Sanierung eine Baugenehmigung erforderlich, für die Gebühren anfallen.
  • Entsorgung — Die Entsorgung von Bauschutt, feuchtem Material und alten Dämmstoffen kann teuer sein.
  • Provisorische Maßnahmen — Manchmal sind provisorische Maßnahmen wie das Aufstellen von Bautrocknern notwendig, die zusätzliche Stromkosten verursachen.
  • Wiederherstellung — Nach der eigentlichen Sanierung fallen Kosten für die Wiederherstellung der Oberflächen (Putz, Farbe, Bodenbeläge) an.
  • Unerwartete Schäden — Während der Sanierung können unerwartete Schäden entdeckt werden, die zusätzliche Reparaturen erfordern.
  • Versicherung — Kläre mit Deiner Versicherung, ob bestimmte Kosten übernommen werden können. Oftmals ist das nur bei Schäden durch Leitungswasser der Fall.

Spartipp: Hole Dir mehrere Offerten von verschiedenen Fachfirmen ein und vergleiche diese sorgfältig. Achte dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität der angebotenen Leistungen und die Erfahrung der Firma.

FAQ — Häufig gestellte Fragen

Was sind die größten Kostentreiber bei der Sanierung eines feuchten Kellers?

Die größten Kostentreiber sind oft die Ursache der Feuchtigkeit und der Umfang der Schäden. Musst du das Erdreich aufgraben, um die Außenwände abzudichten, wird es teurer. Auch die Art der Abdichtung (Injektion, Drainage, etc.) spielt eine Rolle. Sind bereits Schimmel oder Salzausblühungen vorhanden, musst du diese professionell entfernen lassen, was ebenfalls Kosten verursacht. Denk auch an die Wiederherstellung des Kellerraums, wie Putz- oder Estricharbeiten. Hol dir am besten mehrere Offerten ein, um einen Überblick zu bekommen.

Mit welchen Sanierungskosten muss ich bei einem typischen Einfamilienhaus rechnen?

Pauschal lässt sich das schwer sagen, aber für ein typisches Einfamilienhaus mit einem feuchten Keller kannst du grob mit 5.000 bis 20.000 Euro rechnen. Diese Spanne ist so groß, weil es stark darauf ankommt, ob nur eine Innenabdichtung nötig ist oder ob aufwendige Arbeiten an der Außenseite des Hauses erforderlich sind. Eine reine Innenabdichtung ist meist günstiger, während eine Drainage oder das Freilegen der Kellerwände deutlich teurer wird. Lass dir individuelle Angebote erstellen, um eine genauere Einschätzung zu bekommen.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Kellersanierung?

Es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten, die du nutzen kannst. Die KfW bietet beispielsweise zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für energetische Sanierungen an, wozu auch die Kellersanierung zählen kann, wenn sie zur Verbesserung der Energieeffizienz beiträgt. Auch regionale Förderprogramme sind möglich. Informiere dich bei deiner Gemeinde oder Stadt über lokale Angebote. Es lohnt sich, vor Beginn der Sanierung die Fördermöglichkeiten zu prüfen und die Anträge rechtzeitig zu stellen. Oftmals ist eine Energieberatung vorab notwendig.

Kann ich die Sanierungskosten von der Steuer absetzen?

Ob du die Sanierungskosten von der Steuer absetzen kannst, hängt davon ab, ob du den Keller vermietest oder selbst nutzt. Bei vermieteten Objekten kannst du die Kosten in der Regel als Werbungskosten geltend machen. Bei selbstgenutzten Immobilien kannst du unter bestimmten Voraussetzungen einen Teil der Handwerkerleistungen absetzen. Wichtig ist, dass du eine detaillierte Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer hast und die Zahlung per Überweisung erfolgt ist. Sprich am besten mit deinem Steuerberater, um die individuellen Möglichkeiten zu klären.

Wie finde ich den richtigen Fachbetrieb für die Kellersanierung?

Suche nach Fachbetrieben, die sich auf Kellersanierung spezialisiert haben und über entsprechende Erfahrung verfügen. Achte auf Zertifizierungen und Referenzen. Frage nach, welche Verfahren sie anwenden und lass dir die Vor- und Nachteile erklären. Hol dir mehrere Angebote ein und vergleiche nicht nur den Preis, sondern auch die Leistungen und die Garantiebedingungen. Ein guter Fachbetrieb wird dir eine umfassende Beratung bieten und dir alle Fragen beantworten. Lies auch Bewertungen online, um dir ein Bild von der Qualität der Arbeit zu machen.

Welche langfristigen Kosten können durch einen feuchten Keller entstehen, wenn ich ihn nicht saniere?

Ein feuchter Keller kann langfristig zu erheblichen Schäden an der Bausubstanz deines Hauses führen. Schimmelbildung gefährdet deine Gesundheit und kann allergische Reaktionen auslösen. Die Feuchtigkeit kann auch die Statik des Hauses beeinträchtigen, was teure Reparaturen nach sich ziehen kann. Zudem steigen deine Heizkosten, da feuchte Wände schlechter isolieren. Auch der Wert deiner Immobilie sinkt. Eine Sanierung ist daher eine Investition in die Zukunft deines Hauses und vermeidet höhere Kosten in der Zukunft.