Aktualisiert am 29.11.2025
Hast du dich auch schon gefragt, was ein Homelift & Aufzug nachrüsten: Kosten eigentlich genau bedeutet? Dieser Preisratgeber nimmt dich an die Hand und zeigt dir, wie du den Traum vom barrierefreien Wohnen realisieren kannst, ohne dein Budget zu sprengen. Wir liefern dir konkrete Preisbeispiele, decken versteckte Kosten auf und zeigen dir Sparmöglichkeiten. Lies jetzt weiter und finde heraus, wie du dein Zuhause komfortabler und zukunftssicher machst!
Zusammenfassung der Kosten
- Die Kosten für einen Homelift starten bei etwa 20.000 Euro.
- Ein nachträglicher Aufzug kann 40.000 bis 100.000 Euro kosten.
- Die Förderung durch die KfW kann bis zu 7.500 Euro betragen.
- Plane zusätzlich Kosten für Bauarbeiten und Genehmigungen ein.
- Die Arbeitszeit für den Einbau beträgt meist mehrere Tage.
In diesem Artikel geht es um:
- Welche Homelift- oder Aufzug-Art passt zu Deinen Bedürfnissen und beeinflusst die Kosten?
- Wie setzen sich die Gesamtkosten für den Einbau eines Homelifts oder Aufzugs bei Dir zusammen?
- Welche Förderprogramme und Zuschüsse kannst Du für Dein Projekt in Anspruch nehmen?
- Mit welchen laufenden Betriebs- und Wartungskosten solltest Du bei Deinem Homelift oder Aufzug rechnen?
- Welche baulichen Voraussetzungen sind bei Dir gegeben und wie wirken sie sich auf den Preis aus?
- Wie findest Du den passenden Anbieter für Deinen Homelift oder Aufzug und worauf solltest Du bei Angeboten achten?
Wie viel kostet Homelift & Aufzug nachrüsten — Kosten?
Die Kosten für einen Homelift oder den nachträglichen Einbau eines Aufzugs variieren stark. Rechne im Durchschnitt mit einer Preisspanne von 20.000 bis 60.000 Euro. Diese Spanne ergibt sich durch unterschiedliche Faktoren, die wir dir im Folgenden genauer aufschlüsseln.
Die Gesamtkosten setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Neben dem eigentlichen Aufzugmodell spielen auch die baulichen Gegebenheiten und der damit verbundene Installationsaufwand eine große Rolle. Auch die Wahl der Ausstattung und eventuelle Sonderwünsche beeinflussen den Preis.
Um dir einen besseren Überblick zu verschaffen, haben wir die wichtigsten Preisfaktoren zusammengefasst. So kannst du besser einschätzen, welche Kosten bei deinem Projekt anfallen könnten. Bedenke, dass eine individuelle Beratung durch einen Fachbetrieb unerlässlich ist.
- Aufzugtyp: Hydraulik-, Spindel- oder Seilaufzug
- Anzahl der Haltestellen: Je mehr Etagen, desto höher die Kosten
- Bauliche Maßnahmen: Schachtbau, Wanddurchbrüche etc.
- Ausstattung & Design: Kabinengröße, Materialien, Sonderausstattung
Die Planung und Installation eines Homelifts oder Aufzugs ist eine komplexe Aufgabe. Es ist ratsam, mehrere Kostenvoranschläge einzuholen und die Leistungen genau zu vergleichen. Achte dabei auch auf die Qualität der verbauten Komponenten und die Erfahrung des Anbieters.
Praxis-Tipp: Informiere dich vorab über mögliche Förderprogramme und Zuschüsse, um die Kosten für dein Projekt zu senken!
Was kostet Homelift & Aufzug nachrüsten — Kosten pro Quadratmeter?
Homelift & Aufzug nachrüsten — Kosten pro Einheit
Hallo! Du fragst dich sicher, wie viel ein Homelift oder Aufzug pro Einheit kostet. Lass uns das mal genauer anschauen:
Die Kosten für einen Homelift oder Aufzug beim Nachrüsten lassen sich nicht einfach in “Kosten pro Quadratmeter” umrechnen, da die Installation sehr individuell ist. Vielmehr geht es um die Kosten pro Fahrt (also pro Etage, die der Lift bedient) und die Kosten pro Stück (also der Lift selbst plus Installation). Hier sind ein paar Richtwerte:
- Homelift: Die Kosten beginnen oft bei 20.000 € und können bis zu 50.000 € oder mehr steigen. Das entspricht etwa 5.000 € bis 12.500 € pro Etage, wenn man von 2-4 Etagen ausgeht.
- Aufzug (klassisch): Hier sind die Kosten deutlich höher. Rechne mit 40.000 € bis 100.000 € oder mehr. Pro Etage können das 10.000 € bis 25.000 € sein.
Warum variieren die Preise so stark? Das liegt an verschiedenen Faktoren:
- Art des Lifts: Hydraulisch, Seilaufzug, Spindelantrieb – jede Technik hat ihren Preis.
- Anzahl der Haltestellen: Je mehr Etagen, desto teurer.
- Tragfähigkeit und Größe der Kabine: Brauchst du viel Platz oder eine hohe Traglast, wird es teurer.
- Bauliche Gegebenheiten: Müssen Wände durchbrochen oder Schächte gebaut werden, treibt das die Kosten in die Höhe.
- Ausstattung: Sonderwünsche wie spezielle Türen, Beleuchtung oder Bedienelemente kosten extra.
- Region: Die Preise für Handwerker variieren je nach Wohnort.
Bitte beachten: Die genannten Preise sind Richtwerte. Hole dir unbedingt mehrere Kostenvoranschläge von Fachfirmen ein, um einen genauen Überblick über die Kosten für dein individuelles Projekt zu bekommen!
Ich hoffe, das hilft dir weiter!
Was sind die Kosten für Homelift & Aufzug nachrüsten — Kosten?
Damit Du einen besseren Überblick über die Kosten beim Nachrüsten eines Homelifts oder Aufzugs bekommst, habe ich hier eine Tabelle mit typischen Kostenpositionen erstellt:
| Leistung/Position | Geschätzter Preis |
|---|---|
| Planung und Beratung | 500 – 2.000 € |
| Baugenehmigung und Statik | 800 – 3.000 € |
| Aufzugsanlage (inkl. Montage) | 15.000 – 50.000 € |
| Bauliche Vorbereitung (Schacht, Grube etc.) | 3.000 – 15.000 € |
| Elektroinstallation | 1.000 – 3.000 € |
| Abschlussarbeiten (Verkleidung, Anpassen der Umgebung) | 500 – 2.000 € |
| Wartungsvertrag (jährlich) | 300 – 800 € |
Experten-Tipp: Hole Dir unbedingt mehrere Kostenvoranschläge von verschiedenen Anbietern ein und vergleiche diese genau. Achte dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität der verwendeten Materialien und die Erfahrung des Unternehmens.
Zusätzliche Kosten und Nebenkosten
Beim Nachrüsten eines Homelifts oder Aufzugs können neben den reinen Anschaffungskosten noch einige Zusatzkosten und Nebenkosten anfallen, die Du unbedingt berücksichtigen solltest. Hier sind einige Beispiele:
- Baugenehmigung — Die Kosten für die Einholung der Baugenehmigung variieren je nach Bundesland und Gemeinde. Informiere Dich frühzeitig!
- Architekt — Für die Planung und Bauleitung kann ein Architekt notwendig sein. Die Honorare richten sich nach der HOAI.
- Statik — Ein Statiker muss die Tragfähigkeit des Gebäudes prüfen und gegebenenfalls Berechnungen anstellen.
- Bauliche Anpassungen — Wände durchbrechen, Schächte mauern oder Decken verstärken – all das verursacht zusätzliche Kosten.
- Elektroinstallation — Der Homelift benötigt einen Stromanschluss. Die Kosten für die Installation hängen vom Aufwand ab.
- Anfahrt — Die Anfahrtskosten des Montage-Teams können je nach Entfernung variieren.
- Entsorgung — Die Entsorgung von Bauschutt und alten Materialien ist ebenfalls ein Kostenfaktor.
- Wartung — Regelmäßige Wartung ist wichtig für die Sicherheit und Langlebigkeit des Homelifts. Plane diese Kosten jährlich ein.
Spartipp: Vergleiche Kostenvoranschläge von verschiedenen Anbietern und Handwerkern. Oftmals gibt es regionale Unterschiede bei den Preisen. Auch Förderprogramme können Dir helfen, die Kosten zu senken!
FAQ — Häufig gestellte Fragen
Was kostet mich ein Homelift im Durchschnitt und welche Faktoren beeinflussen den Preis?
Die Kosten für einen Homelift variieren stark, liegen aber im Durchschnitt zwischen 20.000 und 50.000 Euro. Der genaue Preis hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören die Hubhöhe (also wie viele Etagen der Lift überwinden muss), die Tragfähigkeit, die Art der Kabine (Größe, Ausstattung), die Art des Antriebs (hydraulisch, elektrisch) und die baulichen Voraussetzungen in deinem Haus. Auch die Marke und die gewählten Zusatzoptionen (z.B. automatische Türen, spezielle Oberflächen) spielen eine Rolle. Am besten holst du dir mehrere Kostenvoranschläge ein, um einen Überblick zu bekommen.
Welche baulichen Maßnahmen muss ich für den Einbau eines Homelifts berücksichtigen und wie wirken sie sich auf die Kosten aus?
Für den Einbau eines Homelifts sind oft bauliche Anpassungen notwendig. Das kann der Einbau eines Schachtes sein, wenn keiner vorhanden ist, oder Anpassungen an Decken und Böden. Auch die Stromversorgung muss geprüft und eventuell angepasst werden. Diese Maßnahmen können die Gesamtkosten erheblich beeinflussen. Informiere dich im Vorfeld genau, welche baulichen Veränderungen in deinem Haus nötig sind und hole dir Kostenvoranschläge von Fachfirmen ein. Plane auch eventuelle Genehmigungsprozesse mit ein, da diese Zeit und zusätzliche Kosten verursachen können.
Gibt es Fördermöglichkeiten oder Zuschüsse für den Einbau eines Homelifts und wie beantrage ich diese?
Ja, es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten für den Einbau eines Homelifts, da er als Maßnahme zur Barrierefreiheit gilt. Du kannst beispielsweise Zuschüsse von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder von deiner Kommune beantragen. Die genauen Förderprogramme und -bedingungen variieren je nach Bundesland und Kommune. Informiere dich am besten frühzeitig bei der KfW, deiner Kommune oder einer Beratungsstelle für altersgerechtes Wohnen. Die Anträge müssen in der Regel vor Beginn der Bauarbeiten gestellt werden. Lass dich auch bezüglich der Voraussetzungen und notwendigen Nachweise beraten.
Welche laufenden Kosten (Wartung, Strom, etc.) muss ich nach dem Einbau eines Homelifts einplanen?
Neben den einmaligen Einbaukosten solltest du auch die laufenden Kosten für deinen Homelift berücksichtigen. Dazu gehören die regelmäßige Wartung, die gesetzlich vorgeschrieben ist, um die Sicherheit und Funktionalität zu gewährleisten. Die Kosten hierfür liegen meist zwischen 200 und 500 Euro pro Jahr. Außerdem fallen Stromkosten an, die je nach Nutzung und Art des Lifts variieren. Rechne hier mit etwa 50 bis 150 Euro pro Jahr. Eventuell kommen noch Kosten für eine Notrufbereitschaft hinzu, falls du dich für diesen Service entscheidest.
Welche Alternativen zum Homelift gibt es und wie unterscheiden sich diese in Bezug auf Kosten und Nutzen?
Neben dem Homelift gibt es noch andere Möglichkeiten, um Barrieren in deinem Haus zu überwinden. Dazu gehören Treppenlifte (Sitzlift oder Plattformlift) und Hublifte. Treppenlifte sind oft günstiger als Homelifte, aber sie sind nur für Treppen geeignet und bieten weniger Komfort. Hublifte sind eine gute Option für kurze Höhenunterschiede, beispielsweise zum Überwinden von Stufen zum Hauseingang. Sie sind in der Regel günstiger als Homelifte, aber weniger flexibel. Überlege dir genau, welche Lösung am besten zu deinen Bedürfnissen und den baulichen Gegebenheiten deines Hauses passt.
Wie finde ich einen seriösen Anbieter für den Einbau eines Homelifts und worauf sollte ich bei der Angebotseinholung achten?
Um einen seriösen Anbieter für den Einbau deines Homelifts zu finden, solltest du mehrere Angebote einholen und die Unternehmen gründlich vergleichen. Achte auf Zertifizierungen, Referenzen und Kundenbewertungen. Ein seriöser Anbieter wird dich umfassend beraten und dir ein detailliertes Angebot erstellen, in dem alle Kosten transparent aufgeführt sind. Frage nach den verwendeten Materialien, der Garantiezeit und den Wartungsbedingungen. Lass dich nicht von Lockangeboten blenden und scheue dich nicht, Fragen zu stellen. Ein persönliches Gespräch und eine Besichtigung vor Ort sind wichtig, um sicherzustellen, dass der Anbieter deine individuellen Bedürfnisse versteht.