Gas- & Ölheizung einbauen: Preise im Vergleich

Aktualisiert am 29.11.2025

Fragst du dich auch, wie tief du für eine neue Heizung in die Tasche greifen musst? Dieser Preisratgeber zum Heizungsvergleich: Gas vs. Öl vs. WP Preise nimmt dir die Ungewissheit! Wir liefern dir nicht nur einen umfassenden Überblick über die aktuellen Kosten, sondern zeigen dir auch, worauf du achten musst, um die beste und günstigste Lösung für dein Zuhause zu finden. Profitiere von konkreten Preisbeispielen und entdecke deine individuellen Sparmöglichkeiten. Lies jetzt weiter und triff die richtige Entscheidung für deine Heizung!

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Gas- & Ölheizung einbauen: Preise im Vergleich

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Zusammenfassung der Kosten

  • Gasheizungen sind oft günstiger in der Anschaffung als Ölheizungen oder Wärmepumpen.
  • Ölheizungen verursachen tendenziell höhere CO2-Emissionen als Gasheizungen oder Wärmepumpen.
  • Wärmepumpen profitieren von staatlichen Förderungen, was die anfänglichen Kosten senken kann.
  • Deine laufenden Betriebskosten hängen stark vom aktuellen Energiepreis und deinem individuellen Verbrauch ab.
  • Die Effizienz einer Wärmepumpe ist abhängig vom Gebäudezustand und der Vorlauftemperatur.

In diesem Artikel geht es um:

  1. Welche Heizungsart (Gas, Öl, Wärmepumpe) passt am besten zu Deinem Haus?
  2. Wie setzen sich die Anschaffungskosten der verschiedenen Heizsysteme zusammen und was kommt auf Dich zu?
  3. Welche laufenden Kosten (Brennstoff, Wartung, Strom) entstehen bei Gas-, Öl- und Wärmepumpenheizungen für Dich?
  4. Welche staatlichen Förderungen kannst Du für Dein neues Heizsystem in Anspruch nehmen und wie beantragst Du diese?
  5. Wie beeinflussen Deine individuellen Heizgewohnheiten die Wirtschaftlichkeit der jeweiligen Heizungsarten?
  6. Welche langfristigen Preisentwicklungen sind bei Gas, Öl und Strom zu erwarten und wie wirkt sich das auf Deine Heizkosten aus?

Wie viel kostet Heizungsvergleich: Gas vs. Öl vs. WP Preise?

Die Kosten für einen Heizungsvergleich zwischen Gas, Öl und Wärmepumpe variieren stark. Rechne mit einer Preisspanne von 8.000 bis 35.000 Euro, abhängig von deinen individuellen Gegebenheiten und der gewählten Technologie. Dabei betrachtet spielen der Materialaufwand, die Komplexität der Installation und mögliche Umbaumaßnahmen eine wesentliche Rolle.

Die Investitionskosten sind nur ein Teil der Gleichung. Berücksichtige auch die laufenden Betriebskosten, die sich aus dem Brennstoffverbrauch (Gas oder Öl) bzw. dem Stromverbrauch (Wärmepumpe) ergeben. Auch die Wartungskosten solltest du nicht außer Acht lassen.

Eine Wärmepumpe kann in der Anschaffung teurer sein, punktet aber oft mit geringeren Betriebskosten und staatlichen Förderungen. Eine Gas- oder Ölheizung ist meist günstiger in der Installation, verursacht aber höhere laufende Kosten durch den Brennstoffverbrauch. Die Arbeitsstunden für die Installation können je nach Heizsystem variieren.

Welche Faktoren beeinflussen die Preise genau? Hier eine Übersicht:

  • Heizsystemtyp (Gas, Öl, Wärmepumpe)
  • Leistung der Heizung (kW)
  • Installationsaufwand (z.B. vorhandene Anschlüsse, Umbaumaßnahmen)
  • Individuelle Gegebenheiten deines Hauses (z.B. Dämmstandard)

Praxis-Tipp: Hole dir unbedingt mehrere Angebote von verschiedenen Heizungsinstallateuren ein. So kannst du die Preise vergleichen und das beste Angebot für deine Bedürfnisse finden!

Was kostet Heizungsvergleich: Gas vs. Öl vs. WP Preise pro Quadratmeter?

Heizungsvergleich: Gas vs. Öl vs. WP Preise – Kosten pro Einheit

Hallo! Du fragst dich, wie viel dich die verschiedenen Heizsysteme pro Einheit kosten? Hier ist ein Überblick, der dir hoffentlich weiterhilft:

Gaskosten pro kWh

Die Gaskosten liegen aktuell (Stand: Ende 2023/Anfang 2024) etwa zwischen 8 und 12 Cent pro kWh. Das bedeutet, für jede Kilowattstunde Wärme, die du mit Gas erzeugst, zahlst du diesen Betrag.

Ölkosten pro kWh

Heizöl ist oft etwas günstiger als Gas. Rechne hier mit etwa 7 bis 11 Cent pro kWh. Aber Achtung: Die Preise können stark schwanken!

Wärmepumpenkosten pro kWh (Stromkosten)

Bei Wärmepumpen musst du die Stromkosten berücksichtigen. Hier kommt es stark auf die Effizienz der Wärmepumpe (Jahresarbeitszahl – JAZ) an. Nehmen wir an, deine Wärmepumpe hat eine JAZ von 4 (das heißt, sie erzeugt aus einer kWh Strom 4 kWh Wärme). Dann zahlst du, bei einem Strompreis von z.B. 30 Cent pro kWh, nur 7,5 Cent pro kWh Wärme (30 Cent / 4). Die Strompreise variieren aber, rechne daher im Schnitt mit 6 bis 10 Cent pro kWh.

Warum die Preise variieren? Das liegt an vielen Faktoren! Zum Beispiel an der aktuellen Marktsituation (Angebot und Nachfrage), politischen Entscheidungen (z.B. CO2-Steuer), den Bezugsquellen (z.B. Russland-Ukraine-Krieg) und natürlich auch an deinem Energieversorger. Du solltest also immer die aktuellen Preise vergleichen.

Bitte beachten: Die angegebenen Preise sind Richtwerte und können je nach Region, Anbieter und individuellem Verbrauch variieren. Es ist immer ratsam, individuelle Angebote einzuholen und zu vergleichen, um die für dich günstigste Option zu finden.

Denk daran, dass neben den reinen Energiekosten auch die Anschaffungskosten, Wartungskosten und die Lebensdauer der Heizungsanlage eine wichtige Rolle spielen. Viel Erfolg bei deiner Entscheidung!

Was sind die Kosten für Heizungsvergleich: Gas vs. Öl vs. WP Preise?

Hier ist eine Aufschlüsselung der typischen Kostenkomponenten, die Du bei einem Heizungsvergleich berücksichtigen solltest:

Leistung/Position Geschätzter Preis
Heizkessel/Wärmepumpe (Anschaffung) 5.000 – 25.000 €
Installation (inkl. Anschlussarbeiten) 2.000 – 8.000 €
Brennstofftank (bei Ölheizung) / Erdarbeiten (bei Erdwärmepumpe) 1.000 – 12.000 €
Heizkörper/Fußbodenheizung (ggf. Austausch/Ergänzung) 500 – 5.000 €
Schornsteinanpassung (bei Gas/Öl) 500 – 2.000 €
Demontage und Entsorgung der alten Heizung 500 – 1.500 €
Zusätzliche Komponenten (z.B. Pufferspeicher, Regelungstechnik) 500 – 3.000 €

Experten-Tipp: Denk daran, dass die tatsächlichen Kosten stark von Deinen individuellen Gegebenheiten (Größe des Hauses, Dämmstandard, etc.) abhängen. Hole Dir unbedingt mehrere Angebote ein, um die besten Konditionen zu erhalten!

Zusätzliche Kosten und Nebenkosten

Beim Heizungsvergleich zwischen Gas, Öl und Wärmepumpe (WP) solltest Du neben den reinen Geräte- und Installationskosten auch die folgenden Zusatz- und Nebenkosten berücksichtigen, um ein realistisches Bild zu erhalten:

  • Demontage und Entsorgung der alten Heizungsanlage: Die fachgerechte Entfernung und Entsorgung Deiner alten Heizung kann zusätzliche Kosten verursachen.
  • Anpassung des Heizraums: Je nach neuer Heizungsanlage (besonders bei Öl oder WP) sind eventuell bauliche Veränderungen am Heizraum notwendig.
  • Schornsteinsanierung: Bei Umstellung von Öl auf Gas oder WP kann eine Schornsteinsanierung erforderlich sein.
  • Heizkörperaustausch: Ältere Heizkörper sind möglicherweise nicht optimal für den Betrieb mit einer Wärmepumpe, sodass ein Austausch sinnvoll sein kann.
  • Fußbodenheizung: Wenn Du bisher keine Fußbodenheizung hast, kann die Installation im Zuge des Heizungswechsels eine sinnvolle, aber kostspielige Option sein, besonders für Wärmepumpen.
  • Wartungsverträge: Für alle Heizungsarten fallen regelmäßige Wartungskosten an, die Du einplanen solltest. Die Kosten variieren je nach Heizungstyp.
  • Kreditkosten: Falls Du die Heizung finanzieren musst, fallen Zinsen und Gebühren für den Kredit an.
  • Vorab-Beratung und Gutachten: Die Kosten für eine Energieberatung oder ein Heizlastgutachten solltest Du ebenfalls berücksichtigen.

Spartipp: Hole Dir verschiedene Angebote für alle anfallenden Arbeiten ein und vergleiche diese sorgfältig. Oft gibt es regionale Unterschiede bei den Preisen. Nutze auch Fördermöglichkeiten, um die Investitionskosten zu senken!

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Was kostet die Anschaffung einer Gas-, Öl- oder Wärmepumpenheizung ungefähr?

Die Anschaffungskosten variieren stark. Eine Gasheizung ist oft die günstigste Option, mit Kosten zwischen 6.000 und 12.000 Euro. Eine Ölheizung liegt meist etwas höher, zwischen 8.000 und 15.000 Euro. Eine Wärmepumpe ist in der Regel die teuerste Variante, da die Installation komplexer ist. Rechne hier mit 15.000 bis 30.000 Euro. Beachte, dass diese Preise nur Richtwerte sind und von Faktoren wie der Größe deines Hauses, der benötigten Leistung und den Installationsbedingungen abhängen. Es lohnt sich, mehrere Angebote einzuholen, um die beste Option für dich zu finden.

Welche laufenden Kosten entstehen bei den verschiedenen Heizsystemen?

Die laufenden Kosten hängen stark vom aktuellen Energiepreis ab. Bei Gas und Öl zahlst du für den Brennstoff, wobei die Preise schwanken können. Bei einer Wärmepumpe zahlst du für den Stromverbrauch. Allerdings ist der Stromverbrauch oft geringer als der Brennstoffverbrauch bei Gas oder Öl, besonders wenn du eine effiziente Wärmepumpe hast. Denk auch an Wartungskosten. Gas- und Ölheizungen benötigen regelmäßige Wartung durch einen Fachmann. Wärmepumpen sind wartungsärmer, aber auch hier fallen Kosten für die Überprüfung an. Informiere dich genau, welche Kosten auf dich zukommen, damit du langfristig planst.

Gibt es staatliche Förderungen für den Einbau einer neuen Heizung?

Ja, es gibt attraktive staatliche Förderungen für den Einbau neuer Heizungen, besonders wenn du von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien umsteigst. Für Wärmepumpen gibt es oft hohe Zuschüsse, die einen erheblichen Teil der Anschaffungskosten decken können. Auch der Austausch einer alten Ölheizung gegen eine Gasheizung kann gefördert werden, aber die Förderbedingungen ändern sich regelmäßig. Informiere dich vorab genau über die aktuellen Förderprogramme des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Nutze diese Möglichkeiten, um deine Investition zu reduzieren.

Wie beeinflusst die Energieeffizienz meines Hauses die Wahl des Heizsystems?

Die Energieeffizienz deines Hauses spielt eine entscheidende Rolle. In einem schlecht gedämmten Haus mit hohen Wärmeverlusten kann eine Wärmepumpe ineffizient sein, da sie viel Energie benötigt, um die Wärme zu erzeugen. In diesem Fall könnte eine moderne Gas- oder Ölheizung sinnvoller sein, bis du die Dämmung verbessert hast. Ist dein Haus gut gedämmt und verfügt über eine Fußbodenheizung, ist eine Wärmepumpe oft die beste Wahl, da sie effizienter arbeitet und die Umwelt schont. Lass dich von einem Energieberater beraten, um die optimale Lösung für dein Haus zu finden.

Welche Vor- und Nachteile haben Gas-, Öl- und Wärmepumpenheizungen hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit?

Gas- und Ölheizungen verbrennen fossile Brennstoffe und setzen CO2 frei, was zum Klimawandel beiträgt. Allerdings sind moderne Gasheizungen effizienter und stoßen weniger Schadstoffe aus als ältere Modelle. Wärmepumpen nutzen Umweltwärme (Luft, Wasser oder Erdreich) und sind daher deutlich umweltfreundlicher, besonders wenn du Ökostrom beziehst. Allerdings benötigen sie Strom, was indirekt auch zu Emissionen führen kann, wenn der Strom nicht aus erneuerbaren Quellen stammt. Bedenke bei deiner Entscheidung auch die langfristigen Auswirkungen auf die Umwelt und deine persönliche CO2-Bilanz.

Welche Heizungsart ist langfristig die wirtschaftlichste für mich?

Das hängt von vielen Faktoren ab. Die Anschaffungskosten, die laufenden Kosten, staatliche Förderungen und die Energieeffizienz deines Hauses spielen alle eine Rolle. Eine Wärmepumpe kann langfristig die wirtschaftlichste Option sein, wenn du hohe Förderungen erhältst, dein Haus gut gedämmt ist und du günstigen Strom beziehst. Gas- oder Ölheizungen können kurzfristig günstiger erscheinen, aber die steigenden Preise für fossile Brennstoffe und die CO2-Steuer können die Kosten in Zukunft erhöhen. Erstelle eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse, um die beste Entscheidung für deine individuelle Situation zu treffen.