Erdaushub entsorgen: Kosten & Deponiegebühren

Aktualisiert am 29.11.2025

Hast du dich schon mal gefragt, was es eigentlich kostet, Erdaushub abfahren: Deponiegebühren & Preise im Blick zu behalten? Dieser Ratgeber nimmt dir die Unsicherheit und zeigt dir, wie du die Kosten für dein Projekt realistisch einschätzen kannst. Wir liefern dir nicht nur konkrete Preisbeispiele, sondern zeigen dir auch Sparmöglichkeiten auf, damit dein Budget nicht gesprengt wird. Lies weiter und werde zum Profi in Sachen Erdaushub!

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Erdaushub entsorgen: Kosten & Deponiegebühren

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Zusammenfassung der Kosten

  • Die Deponiegebühren variieren stark je nach Aushubart (z.B. unbelastet, belastet).
  • Du zahlst oft zwischen 10 und 50 Euro pro Tonne unbelasteten Erdaushub.
  • Für belasteten Aushub können die Kosten deutlich höher sein, bis zu mehreren hundert Euro pro Tonne.
  • Die Transportkosten sind ein wesentlicher Faktor und hängen von der Entfernung zur Deponie ab.
  • Vergiss nicht die Kosten für die Containerstellung und eventuelle Wartezeiten.

In diesem Artikel geht es um:

  1. Welche Faktoren beeinflussen die Kosten für den Erdaushub Abtransport und wie kannst Du diese beeinflussen?
  2. Wie findest Du die passende Deponie für Deinen Erdaushub und welche Gebühren erwarten Dich dort?
  3. Welche Transportmöglichkeiten stehen Dir zur Verfügung und welche ist für Dein Projekt die kostengünstigste?
  4. Welche Genehmigungen und Vorschriften sind beim Erdaushub Abtransport zu beachten und wie stellst Du sicher, dass Du diese einhältst?
  5. Welche Alternativen gibt es zur Deponierung und wie kannst Du Deinen Erdaushub möglicherweise wiederverwenden?
  6. Wie vergleichst Du Angebote von verschiedenen Anbietern und worauf solltest Du dabei achten, um Kosten zu sparen?

Was kostet Erdaushub abfahren: Deponiegebühren & Preise?

Die Kosten für das Abfahren von Erdaushub, inklusive Deponiegebühren, liegen typischerweise zwischen 15 und 50 Euro pro Kubikmeter. Dieser Preisrahmen variiert stark, abhängig von verschiedenen Faktoren, die wir dir im Folgenden genauer aufschlüsseln. Berücksichtige bei deiner Planung auch den Transportaufwand und die eventuell anfallenden Kosten für die Zwischenlagerung.

Die Deponiegebühren selbst sind ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtkosten. Sie richten sich nach der Art des Aushubs und den jeweiligen Bestimmungen der Deponie. Auch der Entsorgungsnachweis kann zusätzliche Kosten verursachen.

Hier sind die wichtigsten Preisfaktoren für dich zusammengefasst:

  • Art des Erdaushubs (z.B. unbelastet, belastet)
  • Entfernung zur Deponie
  • Menge des Aushubs
  • Deponiegebühren der jeweiligen Deponie

Es ist ratsam, vorab Angebote von verschiedenen Entsorgungsunternehmen einzuholen, um die besten Konditionen für dein Projekt zu finden. So behältst du die Kosten im Blick und vermeidest unerwartete Ausgaben.

Praxis-Tipp: Frage bei der Deponie nach, ob es spezielle Annahmezeiten oder Rabatte für größere Mengen gibt. Das kann dir bares Geld sparen!

Kosten pro Einheit

Kosten für Erdaushub abfahren: Deponiegebühren & Preise

Du fragst dich, was das Abfahren von Erdaushub kostet? Die Preise setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, hauptsächlich aus den Deponiegebühren und den Transportkosten. Lass uns das mal genauer anschauen:

Kosten pro Einheit

Die Kosten für das Abfahren von Erdaushub werden meistens pro Kubikmeter (m³) berechnet. Hier sind typische Preisspannen:

  • Deponiegebühren: Die reinen Deponiegebühren liegen oft zwischen 5 € und 30 € pro m³.
  • Transportkosten: Diese sind stark abhängig von der Entfernung zur Deponie und dem benötigten Fahrzeug. Rechne hier mit 10 € bis 50 € pro m³.
  • Gesamtkosten (Deponie + Transport): Insgesamt kannst du also mit 15 € bis 80 € pro m³ rechnen.

Warum variieren die Preise so stark?

Das ist ganz einfach: Die Preise hängen von verschiedenen Dingen ab. Erstens, die Deponiegebühren sind nicht überall gleich. Manche Deponien sind teurer als andere. Zweitens, die Entfernung zur Deponie spielt eine große Rolle. Je weiter der Weg, desto teurer der Transport. Drittens, die Art des Bodens beeinflusst den Preis. Kontaminierter Boden ist teurer zu entsorgen als unbelasteter. Und viertens, die Menge des Aushubs macht auch einen Unterschied. Bei größeren Mengen kannst du oft bessere Preise verhandeln.

Bitte beachten: Diese Preise sind Richtwerte. Um ein genaues Angebot zu erhalten, solltest du dir Angebote von verschiedenen Entsorgungsunternehmen einholen und die Details deines Projekts genau besprechen.

Denk daran, dass diese Angaben nur eine grobe Orientierung bieten. Hole dir immer individuelle Angebote ein, um die tatsächlichen Kosten für dein Projekt zu ermitteln!

Was sind die Kosten für Erdaushub abfahren: Deponiegebühren & Preise?

Damit Du die Kosten für das Abfahren von Erdaushub besser einschätzen kannst, habe ich hier eine detaillierte Aufstellung der typischen Kostenkomponenten erstellt:

Leistung/Position Geschätzter Preis
Deponiegebühren (pro Tonne) 15 – 50 €
Transportkosten (pro Fahrt) 50 – 200 €
LKW-Miete (pro Tag) 100 – 300 €
Ladekosten (pro Stunde) 50 – 80 €
Entsorgungskosten für kontaminierten Boden (pro Tonne) 80 – 500 €
Genehmigungen & Dokumentation 50 – 200 €
Personalkosten (Fahrer, Helfer – pro Stunde) 30 – 60 €

Experten-Tipp: Hole Dir unbedingt mehrere Angebote von verschiedenen Entsorgungsunternehmen ein, um die besten Preise zu erzielen. Achte auch auf versteckte Kosten wie Mautgebühren oder Zuschläge für Sondermüll!

Was sind die Zusatzkosten?

Beim Thema Erdaushub abfahren und den damit verbundenen Deponiegebühren können einige Zusatz- und Nebenkosten entstehen, die Du im Blick haben solltest. Hier eine Übersicht:

  • Anfahrt: Je nach Entfernung zur Deponie können erhebliche Anfahrtskosten entstehen.
  • Aushubmenge: Die Kosten steigen natürlich mit der Menge des Aushubs, die Du entsorgen musst. Plane dies genau.
  • Bodenanalyse: Manchmal ist eine Bodenanalyse erforderlich, um die Schadstoffbelastung festzustellen. Die Kosten dafür können variieren.
  • Sondermüll: Enthält der Aushub Sondermüll (z.B. Asbest), fallen deutlich höhere Entsorgungskosten an.
  • Wartekosten: Wenn es zu längeren Wartezeiten an der Deponie kommt, können zusätzliche Kosten entstehen.
  • Personal: Die Kosten für das Personal, das den Aushub verlädt und transportiert, sind ebenfalls zu berücksichtigen.
  • Genehmigungen: Für bestimmte Aushubarbeiten oder den Transport großer Mengen benötigst Du eventuell Genehmigungen, die mit Kosten verbunden sind.
  • Containergestellung: Wenn Du einen Container für den Aushub benötigst, fallen Mietkosten für diesen an.

Spartipp: Hole Dir mehrere Angebote von verschiedenen Anbietern ein und vergleiche die Preise genau. Achte dabei auf alle genannten Kostenpunkte, um böse Überraschungen zu vermeiden!

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Was beeinflusst die Deponiegebühren für Erdaushub am stärksten?

Die Deponiegebühren für deinen Erdaushub hängen von verschiedenen Faktoren ab. Hauptsächlich bestimmen die Art des Bodens (z.B. unbelastet, leicht belastet, stark belastet) und die Menge des Aushubs den Preis. Je reiner und unbelasteter dein Aushub ist, desto günstiger wird es in der Regel. Auch die Entfernung zur Deponie spielt eine Rolle, da längere Transportwege höhere Kosten verursachen. Erkundige dich vorab genau, welche Bodenklasse dein Aushub hat, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Wie finde ich die günstigste Deponie in meiner Nähe für meinen Erdaushub?

Um die günstigste Deponie für deinen Erdaushub zu finden, solltest du mehrere Angebote einholen. Kontaktiere verschiedene Deponien in deiner Umgebung und frage nach ihren Preisen für die jeweilige Bodenklasse deines Aushubs. Vergleiche die Preise pro Tonne oder Kubikmeter und berücksichtige dabei die Transportkosten. Oftmals lohnt es sich, lokale Anbieter zu wählen, um die Transportkosten gering zu halten. Online-Vergleichsportale können dir auch helfen, einen Überblick über die Preise in deiner Region zu bekommen.

Welche Dokumente benötige ich, um Erdaushub auf einer Deponie abzuladen?

Für die Anlieferung von Erdaushub auf einer Deponie benötigst du in der Regel einige Dokumente. Dazu gehört oft ein Herkunftsnachweis des Aushubs, der belegt, woher der Boden stammt. Bei belastetem Aushub ist ein Analysebericht erforderlich, der die Art und Konzentration der Schadstoffe aufzeigt. Die Deponie benötigt diese Informationen, um den Aushub korrekt zu klassifizieren und zu entsorgen. Informiere dich vorab bei der jeweiligen Deponie, welche spezifischen Unterlagen du vorlegen musst, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden.

Wie kann ich die Kosten für den Abtransport meines Erdaushubs reduzieren?

Du kannst die Kosten für den Abtransport deines Erdaushubs reduzieren, indem du die Menge des Aushubs minimierst. Plane dein Bauprojekt sorgfältig, um unnötigen Aushub zu vermeiden. Wenn möglich, versuche den Aushub vor Ort wiederzuverwenden, beispielsweise für die Gartengestaltung. Eine weitere Möglichkeit ist, größere Container oder LKW zu nutzen, um die Transportkosten pro Kubikmeter zu senken. Vergleiche außerdem die Angebote verschiedener Transportunternehmen, um den besten Preis zu erzielen. Achte darauf, dass du die richtige Containergröße wählst, um Leerfahrten zu vermeiden.

Was passiert, wenn mein Erdaushub falsch deklariert wurde und auf der Deponie abgewiesen wird?

Wenn dein Erdaushub auf der Deponie abgewiesen wird, weil er falsch deklariert wurde, entstehen dir zusätzliche Kosten und Verzögerungen. Die Deponie wird dir wahrscheinlich eine Gebühr für die falsche Anlieferung berechnen. Du musst dann den Aushub wieder abtransportieren und ihn entweder korrekt analysieren und deklarieren lassen oder ihn einer geeigneten Entsorgung zuführen. Um dies zu vermeiden, solltest du vorab eine Bodenanalyse durchführen lassen und dich genau über die Annahmebedingungen der Deponie informieren. Eine korrekte Deklaration spart dir Zeit und Geld.

Gibt es Unterschiede bei den Deponiegebühren je nach Jahreszeit?

Obwohl es keine festen saisonalen Preisunterschiede bei Deponiegebühren gibt, kann es indirekte Auswirkungen geben. In der Hochsaison des Bauens (Frühling und Sommer) kann die Nachfrage nach Deponieplätzen steigen, was möglicherweise zu leicht höheren Preisen oder längeren Wartezeiten führen kann. Im Winter, wenn weniger gebaut wird, könnten die Preise etwas niedriger sein, aber das ist nicht garantiert. Es ist ratsam, dich unabhängig von der Jahreszeit immer direkt bei den Deponien über ihre aktuellen Preise und Kapazitäten zu informieren.